fernsehen


 

Hier finden Sie Presse-Artikel und Fernsehberichte über oder von uns in chronologischer Reihenfolge. Weiterhin schreibe ich Artikel für das Magazin "Living with Beagles".

 

Artikel im GEA November 2006

Presse-Bericht Pferd und Hund April 2006

Fernsehbericht "Taff" ProSieben November 2005

Artikel im GEA August 2005

Artikel über Dogdance im "Spurlaut" 2005

 

 

 

Reutlinger Generalanzeiger (GEA) November 2006 Zeitung macht Schule

INTERVIEW Carmen Mayer und ihr Beagle sind voll im Trend. Zur Belohnung gibt\qs für Lou immer ein Leckerli  
  Die mit dem Hund tanzt  
  REUTLINGEN. Alles begann in den USA und Kanada, und jetzt schnappt es auch auf Deutschland über - das Dogdancing-Fieber. Dogdance, Freestyle Obedience, Heelwork to music, musical dogsport oder Canine Freestyle to music sind viele verschiedene Bezeichnungen für die neue Hundesportart.  
Zunächst war es nur eine langweilige Gehorsamsprüfung, bei der der Hund Fußlaufen musste. Doch eines Tages hatte eine junge Frau eine geniale Idee. Sie brachte dem Hund tolle Tricks bei. Außer »Platz« und »Sitz« beherrschte der Hund nun auch »Pfötchen« und »Winken«. Diese und etliche andere Kunststücke wurden mit passender Musik hinterlegt, so dass eine Choreographie entstand.

Mit Tanz Geschichten erzählen

Die Schwierigkeit des Dogdancing besteht darin, die ausgewählte Musik zu interpretieren. Man kann mit Dogdancing sogar richtige Geschichten erzählen, so dass eine Art Musical zwischen Mensch und Hund entsteht.

Dieser muss dabei keinerlei spezielle Begabungen mit sich bringen, im Gegenteil, für ihn ist es eine Beschäftigung voller Spaß und ohne Druck. Durch die Arbeit mit dem Hund intensiviert sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Seminare und Workshops

Wir haben dazu eine junge Expertin aufgesucht und sie zu dem Thema befragt: Carmen Mayer ist eine junge Frau, die seit 2004 Dogdancing professionell ausübt und sogar Seminare und Workshops gibt. So hat sie auch beim Pliezhäuser Ferienprogramm großes Engagement gezeigt und viele Kinder zum Staunen gebracht. Mit ihrem Beagle namens Lou hat sie schon an vielen Turnieren teilgenommen.

ZmS: Wie sind Sie darauf gekommen, das mit Ihrem Hund zu machen?

Carmen Mayer: Über das Internet bekam ich Wind von Dogdancing und war begeistert. Endlich einmal eine Hundesportart, bei der man selbst kreativ werden kann, oder besser gesagt, muss, und die man überall üben kann.

Wie haben Sie Ihrem Hund das Tanzen beigebracht?

Mayer: Lou ist von seinem Naturell her eher ein Clown. Übungen wie Pfötchen geben oder Winken schienen ihm viel mehr Spaß zu machen als das übliche »Sitz« und »Platz«. Viele Kunststücke kamen von Lou selbst. Wenn er seine Aufgabe erfüllt, bekommt er ein Leckerli. Zuvor ertönt das Geräusch eines »Klickers«. Der Ton ist für ihn eine Motivation. »Klick« bedeutet Belohnung, also Futter. Es ist ein konditionierter Verstärker, wie beim Experiment von Pavlow.

Seit wann gehen Sie auf Turniere, und wo liegt da die Schwierigkeit?

Mayer: Ich gehe seit 2005 auf Turniere, wobei es bloß vier oder fünf Turniere jedes Jahr in Deutschland gibt. Aber Dogdancing ist im Kommen und ich hoffe, dass es bald mehr Turniere gibt. Man muss den Hund soweit bringen, dass er trotz Ablenkungen seine Aufgaben ohne Hilfsmittel erfüllt. Erfolg stellt sich nur ein, wenn der Hund Spaß daran hat. Man kann sagen, der Hund tanzt auch seinem Herrchen zu Liebe. Wenn er seine Tricks auch nicht auf Anhieb durchführt, gibt es natürlich keine Bestrafungen. Merken die Kampfrichter, dass der Hund dazu gezwungen wird, kann man disqualifiziert werden.

Üben Sie täglich mit Lou?

Mayer: Ich übe mehrmals die Woche mit ihm.

Wie lange brauchen Sie, um eine Choreographie einzuüben?

Mayer: Für meinen ersten Auftritt »König der Löwen« - Lou war der Löwe - habe ich damals ein viertel Jahr gebraucht.

Wie reagieren andere Leute darauf, wenn Sie sagen, dass Sie mit Ihrem Hund tanzen?

Mayer: Da Dogdancing in Deutschland noch nicht sehr populär ist und viele es noch nicht kennen, erklären mich einige für verrückt. Viele verstehen außerdem nicht, dass die Motivation allein von dem Hund ausgeht und es ihm Spaß macht. Es ist also keine Tierquälerei. Nach dem Interview zeigte Carmen uns noch einige Kunststücke mit Lou, und wir durften uns sogar selber darin versuchen - was uns sehr viel Spaß machte. Nachdem sie uns die entsprechenden Handzeichen erklärt hatte, waren wir sehr verblüfft, dass Lou sogar auf uns hörte. Allerdings war der Sack voller Leckerlis danach auch leer. (ZmS)



Leonie Dudda, Marleen Wandel, Yvonne Heritier, BZN-Gymnasium, Klasse 10d

 

 

Fernsehbericht November 2005 ProSieben "taff"

Kamerateam

Im Rahmen des Dogdance-Turniers auf der "Animal" in Stuttgart am 12.11.05 wurden wir einen Tag lang von einem Fernsehteam begleitet. Auf ProSieben erschien dann am 15.11. ein Bericht in "taff". Bei Interesse am Bericht schicken Sie mir doch bitte eine Email.

Wie es zu diesem Fernsehbeitrag kam und wie unser Drehtag aussah, möchte ich hier berichten:

 

Ein paar Tage vor dem Dogdance-Turnier fand ich eine Mail von Andréa (www.tanzhunde.de), mit dem Betreff "Das Turnier wird gefilmt". Ich dachte zuerst, dass es sich um eine Rundmail an alle Teilnehmer handelte, die auf die DVD vom Turnier hinweisen sollte.

Nunja, ich irrte mich ;)

Andréa schrieb mir, dass sich eine Agentur aus Frankfurt an sie gewandt hatte, die für einen Beitrag eines Sportsenders das Turner filmen wollte. Ein Teilnehmer sollte einen ganzen Tag lang gefilmt werden.

Sie fragte mich, ob ich mir das zutrauen würde. Klar, würde ich ;)

Ich mailte ihr also direkt zurück, mit meiner Telefonnummer, damit die Agentur sich bei mir melden konnte. Kaum eine Stunde später, stand ich am Telefon und hatte "Ulrike", die mir sofort das "du" anbot (ist beim Fernsehen wohl so üblich) an der Strippe. Sie erzählte mir dann einige Dinge, wie sie sich das vorstellen, fragte mich noch über Lou aus und wir verblieben damit, dass ich ein Filmen zu Hause erst mit meinen Eltern abklären musste. Außerdem sagte ich ihr da bereits, dass es sein könnte, dass Lou mich wenn er keine Lust hat, einfach stehen lassen würde. Ihre Antwort war: "wenn dir das nichts ausmacht.." und sollte wohl darauf abzielen, dass ich mich ja dann blamiere und nicht sie ;)

Nachdem ich meinen Freund beruhigt hatte, der anfangs nicht so begeister war ("jetzt hab' ich mir extra freigenommen um euch zuzugucken, und dann sind die vom Fernsehen da, was mach ich denn dann?") und mit meinen Eltern abklärte, ob das Filmen daheim in Ordnung ist, schaute ich noch kurz in mein Emailpostfach.

Andréa hatte geantwortet. Sie hätte das mit dem Fernsehen auch gern übernommen, war aber durch die Organisation und das Filmen für die DVDs gebunden. Ich möchte mich auch nochmal ganz herzlich bei ihr bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat, einen Drehtag zu erleben. DANKE!

Ein paar Tage später meldete sich Ulrike nochmals und wir klärten alles genau ab. Das Kamerateam sollte zuerst um 7.00 Uhr kommen, das ging dann aber nicht, weil sie ihre Leute nicht länger als 8 Stunden verpflichten können, also 8.00 Uhr. Dann eine Stunde Drehen zuhause. Dann würde ich aber zu spät zur Musikabgabe kommen... das klärt sie für mich mit Andréa ab. Ok. Samstag morgen 8.00 Uhr..wenn alles klappt... wegen diesem Telefonat kam ich zu spät zum Psychologie-Unterricht *ähem*.

Tja und dann war es soweit. Der Samstag kam und somit Drehtag:

7.50 Uhr    

Es klingelt an der Tür. Ich ziehe noch schnell meine Socken an, gucke aus dem Fenster, was die sind schon da?? Renne aus dem Bad, Treppe runter, Lou kommt mit.

Ich mache die Tür auf, stehe dem Redakteur gegenüber, der sich mit "Guido Grantz" vorstellt, Lou ist hinausgeflutscht und beobachtet die Kameraleute, die von gegenüber aus filmen. Ich lasse Guido herein und frage ob es ok ist, wenn Lou da draußen sitzt. "Na klar, kein Problem"

Ich bekomme aber doch ein schlechtes Gewissen - Lou sitzt ja unbeaufsichtigt da draußen rum- und hole ihn rein. Lou und Guido machen sich bekannt, und es klopft an der Haustür. "Mel" mit der Kamera, und "Annette", die Tonfrau kommen rein.

Lou hat jetzt, da dieses Ding so Nahe ist, doch etwas Respekt und heult es an wie ein Wolf. Und das trotz meinem Training mit Schuhkartons und dunklen Handtücher, die ich kameralike rumgetragen und auf ihn gerichtet habe, ja ich bin verrückt ;)

Na, das kann ja heiter werden...

Mel flucht auch schon, "Mist, ist meine Schuld ich bin gleich mit der Kamera reingekommen..." Lou bringt sich derweil unter dem Tisch in Sicherheit.

Es wir kurz alles besprochen, wie was wann gemacht wird. Pierre und meine Mum kommen dazu... ok.. die müssen wir dann auch filmen...

Mel liegt inzwischen auf dem Boden und versucht Lou anzulocken. Ich sage ihr, dass sie es nicht persönlich nehmen soll, dass es nur die Kamera ist. "Doch, der mag mich nicht".. als ich ihr ein paar Leckerlies gebe, sieht die Welt schon ganz anders aus. Und als dann noch mein Vater dazukommt, ist die große böse Kamera fast vergessen.

1.Szene: Lou wacht auf und bekommt Fressen

Nun beginnt Lous Karrerie als "Fernsehstar". Er soll auf seinem Platz liegen , ich ihm das Frühstück machen und er darf es dann runterschlabbern. Der Schnelle wegen, und weil es so gut proportionierbar ist, gibt es Rinti Dosenfutter.

Ich musste vorher schon alles bereitstehen haben, zwar unrealistisch, aber fernsehfreundlich ... Und Lou sollte eigentlich entspannt auf seiner Decke liegen, man sieht ihm den Stress aber an. Ok, soo geht das nicht, ich hole ihn aus dieser Situation raus und wir probierens dann nochmal. Einwandfrei. Und Tonfrau ist ob solcher Schmatz-und Schlabberlaute beim Fressen ganz entzückt - "das wird toll, Nahaufnahme mit O-ton" . Ich bin gespannt, wie sich das dann im Fernseher anhört ;)

2. Szene Einpacken

In der Küche werde ich gefilmt wie ich Leckerlies schnipple und mein Kostüm einpacke. Die Hauptbelohnung, das Schweineohr, treibt den Ekel in die Gesichter des Fernsehteams. Trotzdem: Nahaufnahme für den extratollen Ekeleffekt...

3.Szene Interview

Diese Szene war sehr amüsant. Um Pierre einzuführen, sollte der mich begrüßen. Auf Hochdeutsch, versteht sich. Naja, trotz größter Anstrengungen bekamen wir beide den schwäbischen Unterton nicht ganz weg. Guido drohte uns an, dass wir in Norddeutschland Untertitel bekommen würden ...

Ich wurde dann befragt. Ob ich aufgeregt bin, wie ich mit Lou trainiere usw.. Es verlief alles recht unspektakulär, und ab da hatte ich den Spitznamen "O-Ton-Profi" weg, da ich wohl recht stimmige Sachen ganz natürlich von mir gab.

Währendessen kroch Loumi Pierre auf dem Schoß rum, und schwupps verschwanden die Drei mit einem "Das brauchen wir" in deren Richtung.

4.Szene Abfahrt

Unsere Aufgabe war es nun aus dem Haus zu gehen, ins Auto zu steigen und abzufahren. Das alles verlief sehr lustig. Ich bekam die Anweisung in die falsche Richtung zu fahren, weil das besser drehbar war. Außerdem wurde festgelegt, wer, wie, die Treppen vor'm Haus hinuntergeht - Lou wie immer vorne draus..

Dazu kam noch, das mich ein Autofahrer mitten im Drehen nach dem Weg fragte, und wir von vorne anfangen durften. Nicht zu vergessen, die Blicke der Nachbarn hinter den Fensterscheiben ;)

Drehpause Fahrt/Ankunft Animal Stuttgart

Während der Fahrt wurde nicht gedreht. Das hätte zwar anfangs so sein sollen, aber es kam mir sehr gelegen - Zeit zum kurz Durchschnaufen.

Vor dem Messegelände angekommen, trennten wir uns. Mel, Annette und Guido mussten sich im Pressecenter anmelden und wir suchten solange schonmal einen Parkplatz. Es war die Hölle los! Endlich glücklich geparkt, Gepäck (unter anderem 2 Klappstühle) rausholen und zur Messe laufen. Nebenher knüpfte Lou noch einige Bekanntschaften und wenn man seinen Markierungen glauben darf, gehört ihm seither das komplette Gelände um die Messe ...

Durch das Drehen war es schon nach 10.00 Uhr, d.h. der Hunde-Eingang geschlossen. Zusammen mit Saskia kamen wir an unsere Karten und konnten so schnell rein. Es waren soo viele Hunde in der Halle. Der erste Ring war direkt der Beaglering und was sah ich? Zumeist traurige Beaglechen eingesperrrt in kleinen Gitterkäfigen und dann auch noch so Kaliber in Bulldoggen-format... ojeehh

Kurz zu Lou geflüstert, dass er froh sein kann, dass er zum "Arbeiten" da ist und nicht nur einfach zum 3min Schönsein und ansonsten Zeit absitzen, und weitergeflitzt. Zwischendrin ruft mich jemand auf dem Handy an und meldet sich mit Keith. In einem herrlich amerikanischen Dialekt fragt er mich wo sein Team ist...denn "ik bin von ***-Medien... where's Mel?".

Ich hab' ihn dann freundlich bestimmt abgewürgt und bin zum Ring geflitzt. Ach, da sind ja alle schon.. Andréa begrüßte die Dogdancer bereits und die S-Klasse begann. Nachdem ich "mein" Team wiedergefunden hatte, guckten wir gemeinsam eine Weile zu. Es war eigentlich geplant, die Musikabgabe auch zu filmen, das sollte dann aber mit meinem Auftritt kombiniert werden.

5. Szene: Umziehen

Da ich mich noch in meinen normalen Klamotten befand, musste ich mich für den Auftritt Torrero-like umziehen. Das sollte natürlich auch begleitet werden und so begab ich mich zur Toilette. Für diejenigen, die den taff-Bericht kennen - so entstand die Szene, bei der Lou unter der Trennwand hervorguckt. Das war nicht geplant, sondern er hat das von sich aus, während ich mich umgezogen habe, getan. 

Training

6. Szene: Musikabgabe & Vorbereitung im Ring

Und da kam sie auch schon: Die Pause zwischen der ersten 9 Vorführungen und den letzten 9. In dieser Pause hatten die Starter 9-18 die Möglichkeit ihre Hunde mit dem Ring vertraut zu machen und aufzuwärmen. Ich gab die Musik ab, schnappte Schweineohr und rotes Tuch und ging mit Lou in den Ring, dicht gefolgt von Guido, Mel und Annette.

Es klappte eigentlich alles recht gut. Lou schnupperte nicht übermäßig, war nur vom Publikum etwas abgelenkt. Die Hunde um ihn herum interessierten ihn nicht besonders.... ich war wirklich zufrieden.

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7. Szene: Unsere Turnierteilnahme

Als ich dann alleine im Ring war, verlief es leider nicht mehr so toll. Lou schnüffelt unentwegt an einer Stelle, dort wo der Boden beim Drüberlaufen Höllenlärm machte. Ich versuchte mehrere Male ihn auf mich zu konzentrieren - Fehlanzeige. Naja, probieren wir es halt so... dachte ich...

Ich setzte Lou ab, hob sein Schnäuzchen in den Höhe und gab Gaby an der Musik das Zeichen. Es kam und kam nichts, dachte ich. Doch tatsächlich hatte die Musik schon angefangen, sie war nur sehr sehr leise und kaum zu hören. Glückerlicherweise spulte Gaby zurück und wir durften nochmal anfangen. Mein Adrenalin-Wert wird wohl Höchstwerte gehabt haben. 

Es ging los. Lou machte mit, jipiehh! naja, bis zum Steppen. Er tat nichts und schaute die Zuschauer an, schnüffelte kurz. Ich versuchte ihn zu motivieren. Meine Jauchzer beim Sprung über die Arme hört man sogar auf der DVD vom Turnier *hihi*. Lou hatte ab und zu sehr abgelenkte Phasen aber wann anders war er bombastisch. Nur ich habe einfach Teile der Choreo vergessen, es wurde dadurch etwas monoton, weil ich Vieles wiederholt habe. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden, denn es war für meinen Kleinen eine supertolle Leistung. Mir war zwar klar, dass wir bei der "Konkurrenz" nicht so toll plaziert werden würden, aber darauf kam es mir nie an. Lou bekam dann sofort sein Schweineohr zu essen, das er freudestrahlend vor der Kamera verspeiste.

Steppen Angriff 

Ansetzen zum Sprung

 

8. Szene: Die Einschätzung danach                        

Direkt nach meinem Auftritt wurde ich über unsere Chancen gefragt. Ich glaube in dem Moment tat sich ein riesiges Loch in meinem Kopf auf... ich faselte irgendwelches dummes Zeug. Von wegen " alles möglich" usw. Außerdem finde ich im Nachhinein, dass ich mich wie ein richtiger Bauer anhörte. Ich kann meine schwäbische Herkunft wohl doch nicht verleugnen ;)                                                                                                                                                               

Coaching oder Ich kann grad nicht

Mitttags-/Drehpause für uns                                                                                          

Jetzt war für uns Pause angesagt. Das Kamerateam filmte zwar noch weiter und die Drei lehnten auch meine Frage nach Essen und Trinken ab, doch wir konnten vorerst entspannen.  Vorallem Lou genoß die Pause im Hof sichtlich. Es gab Gelegenheit zu spielen und er und sein Kumpel teilten die rote Wurst mal wieder brüderlich... unverbesserlich, die Beiden!

Kurz zuvor hatte ein Lou-Fan eine Zecke in dessen Genick gespürt. Dank dem 7-jährigen Bub habe ich es überhaupt erst bemerkt. Nachdem die Suche nach einer Zeckenzange vergeblich verlaufen war, fragte ich Heike, die mit Sheela und Happy bei den Prebeginners startete und die ich vom Betzinger Workshop her kannte, ob sie Rat wisse. Und Heike schnappte sich Lou und entfernte die zecke mit bloßen Händen- dafür ein herzliches Dankeschön. 

Woher die Zecke kam, ist mir unklar. Jedoch ist klar, dass Lou mit Zecke im Nacken, viel zu kurzer Vorbereitung und ohne Leckerlie trotzdem mittanzte. Dafür gab's einen Extraknuddler ...

                                   

9.Szene: Drehen der Teams im Ehrenring 

Fast hätte es von den Tänzen im Ehrenring gar keine Aufnahmen gegeben, Mel, Anette und Guido waren nämlich nicht mehr wiederzufinden. Gottseidank hat es doch noch geklappt...

10. Szene: Betreten und Verlassen der Messehalle

So lustig sich das anhört, doch wir drehten beide Szenen erst am Spätnachmittag. Kurz vorher musste ich noch schnell eine andere Hose anziehen, ich war ja in Jeans gekommen und nicht in der schwarzen Auftritts-Hose. Und das ganze "Gepäck" musste noch mit aufs Bild.. also alles rumschleppen.

Insgesamt sind wir 6mal rein- und rausgelaufen. Mal waren Passanten im Weg, dann spiegelte was, oder das Logo der Messe war nicht schön zu sehen, oder, oder, oder. Nach dem dritten Mal hat Lou mich ziemlich beleidigt angesehen, der dachte wohl "nee, nichtschon wieder, oder?".

Als das dann auch endlich im Kasten war, gings zur

11. Szene: die Siegerehrung

Irgendwie hatte ich es schon im Gefühl, als ich in den Ring lief. "Wir werden hundertpro Letzte..." und so war es dann auch. Ganz fernsehlike *ächz* stürmten die drei Fernsehleutchen danach auf mich los und quetschten mich mit Fragen aus. "...nein ich bin nicht enttäuscht..."   "ja, ich bin trotzdem stolz auf Lou" "Lou hat das super gemacht"

Als es dann an die ersten 3 Plätze ging, war ich sie glücklicherweise kurz los und hatte eine Verschnaufpause. Der Dicke war auch einfach nur noch croggy.

12. Szene: Das "Trösten"

*hihi*.. das gab es nicht wirklich. Ich glaube Guido hätte sich gewünscht, dass ich ganz niedergeschlagen bin, das wäre wahrscheinlich interessanter gewesen.. war ich aber nicht. Mel und Anette waren ganz begeistert, dass ich dem Loumi gegenüber so fair geblieben bin. Tja mit Beagle wird man sehr tolerant ;)

13.Szene: Die Zuschauer 

"Wissen sie was Dogdance ist?" " Wie fanden sie den kleinen Beagle?" wurden jetzt noch die Zuschauer gelöchert.

Tja, und das war er dann schon unser Drehtag ;)

 

Es war eine tolle Erfahrung aber ich frage mich seither warum manche Leute so scharf darauf sind ins Fernsehen zu kommen? Für uns war es nämlich mega-anstregend. Ich möchte mich hierbei auch bei meinem Loumi entschuldigen, der oft auch nicht die nötige Zeit für Entspannung und Rumschnüffeln bekommen konnte, die er verdient hätte. Und der trotz kaum Vorbereitung auf den Auftritt supertoll mitgemacht hat, wie auch den ganzen Tag über immer gut drauf war. Danke Stinktier!

Und ein liebes Dankeschön geht auch an meinen Freund, der immer da war, wo man ihn brauchte und als Co- Trainer ;) kräftig den Dicken betreut hat. Leider wurde er nicht gewürdigt.... die lieben Norddeutschen hätten wohl seinen süßen schwäbischen Dialekt nicht verstanden.....

                                                           

Mel mit Lou, Guido und Annette

 

Es war auch sehr nett, Mel, Anette und Guido kennenzulernen, die am Ende sehr stolz auf ihre "Produktion" waren. Und hätte ich Lou einem Moment unbeobachtet gelassen, würde er jetzt wahrscheinlich bei einer lustigen blonden Kamerafrau wohnen ;)

Ich möchte auch alle grüßen, die ich getroffen habe:

Saskia, Micha, Heike, Yvonne, die Ausstellungs- Beagler rund um Alex,Yvonne und Leon (s. u.) und die vielen Dogdancer, deren Namen hier den Raum sprengen würden!

Yvonne und Leon

Reutlinger Generalanzeiger:

Jugend - Hunde-Nachmittag beim Pliezhäuser Ferienprogramm. Theorie und Praxis beim Sportheim Rübgarten

Vier- und Zweibeiner üben den guten Ton
PLIEZHAUSEN. »Sitz. Mach Platz.« Sam sitzt und macht Platz. »Brav.« Der Vierbeiner kriegt von seinem Zweibeiner ein Leckerli. Die anderen - Lou, Balu, Ginny, Luna, Charly und Fricka - schauen Sam schwanzwedelnd an. Wenn Hunde sehnsüchtig blicken können, dann tun sie das jetzt.

Hunde-Nachmittag beim Ferienprogramm Pliezhausen: Ginny will ganz genau wissen, was es mit der Kamera auf sich hat. Lou, Balu, Luna, Charly, Fricka und Sam sind da weit abgebrühter und warten, bis sie ihren Waldspaziergang fortsetzen können.  FOTO: FINK
Hunde-Nachmittag beim Ferienprogramm Pliezhausen: Ginny will ganz genau wissen, was es mit der Kamera auf sich hat. Lou, Balu, Luna, Charly, Fricka und Sam sind da weit abgebrühter und warten, bis sie ihren Waldspaziergang fortsetzen können.
FOTO: FINK

 

»Hunde-Nachmittag« beim Ferienprogramm Pliezhausen: Carmen Mayer, die den neuen Programmpunkt angeboten hat, will hier theoretisches und praktisches Wissen rund um den Hund vermitteln - speziell für Kinder. Einen Hundeverein gibt's in Pliezhausen nämlich noch keinen. Außerdem können bei diesem Ferienprogramm-Angebot Jungs und Mädchen, die gerne einen Hund hätten, aber keinen haben, mit denen zusammenkommen, die mit ihrem eigenen Tier Gassi gehen dürfen. Sieben Hunde und 17 junge Pliezhäuser waren gestern zum Waldspielplatz beim Sportheim Rübgarten gekommen.

Ja nicht in die Augen starren

Beim gemeinsamen Waldspaziergang konnten sich Zwei- und Vierbeiner kennen lernen, bevor es beim Parcours dann »ernst« wurde. Carmen Mayer vermittelte theoretisches Wissen um »des Menschen besten Freund«. Dass man einem fremden Hund nicht direkt in die Augen starren und sich nicht über ihn beugen sollte und woran man erkennt, dass ein Hund nervös ist (züngeln, gähnen, pinkeln). Anschließend konnten Hunde und Halter beim Parcours Können und Geschicklichkeit zeigen. (and)

 

Bericht über Dogdancing in der Vereinszeitung "Spurlaut" der Beagle Gesellschaft Deutschland:

Dogdancing mit Beagle?!.. ja warum denn eigentlich nicht?

 Ich möchte euch hier erzählen wie ich denn zum Dogdancing kam, warum es Schwierigkeiten mit den Eigenheiten unserer Beagles gibt und  was dieses Rumgehopse eigentlich ist.

 

Von Dogdancing, oder auch Dogdance, Musical Freestyle, Freestyle Obedience habe ich das erste Mal etwas im Internet gehört bzw. gesehen. Und zwar Bilder von Menschen und Hunden in den lustigsten Körperhaltungen. Da mein Beagle-Exemplar mit Namen Lou schon immer seine Umwelt durch gekonnt eingesetzte Clownereien begeisterte, fing ich an, ihm die verschiedensten Dogdance-Tricks beizubringen.

Zu den bereits erlernten wie Winken, Pfote geben und Steppen folgten Slalom durch die Beine, Kriechen, Rolle, Sprünge über alle möglichen Körperteile, Rückwärtslaufen etc.

Beigebracht habe ich ihm das ganze über das Clickertraining.

Und da das Dogdancing nicht nur aus dem Erlernen von Tricks besteht, sondern auch aus dem Zusammenstellen einer Choreographie suchte ich verzweifelt nach einem Musikstück. In so eine Choreographie werden nämlich nicht einfach nur Tricks gepackt, sondern im Dogdancing hat man den Anspruch etwas darzustellen und zu interpretieren.

So kamen wir dann zu unserer ersten Choreographie zu einem Lied aus „König der Löwen“. Und was kommt mit der ersten Choreographie? Das erste Turnier ….

Und das zweite…. Rundum man wird süchtig. Süchtig nach dem kreativen Sport mit Hund , süchtig nach dem Treffen mit anderen Menschen, die das gleiche Hobby haben und süchtig nach vielen verschiedenen Tänzen, die sich nie gleichen. Denn ein unausgesprochenes Verbot gibt es im Dogdancing: Nie einen Tanz kopieren.. denn sonst wird es langweilig zuzuschauen, und gerade das, was so Spass macht, neue Übungen zu erfinden, alles genau auf seinen Hund abzustimmen, geht verloren.

 

Und so etwas soll mit einem Beagle klappen?

Jein. Meinen Erfahrungen nach, macht unseren Dickköpfen das Training sehr viel Spass, so viel Aufmerksamkeit und tolle Belohnungen.

Andererseits empfinde ich es so, dass Beagles sich leichter ablenken lassen, als die Gebrauchs- und Hütehundrassen, die sehr erfolgreich im Dogdancing sind.

Wer uns auf dem Sommerfest gesehen hat, weiß warum ;).

Bei Auftritten oder Turnieren gibt es so viele Sachen zu bewundern: andere Menschen und Hunde, interessante Gerüche…

Da ist die Arbeit mit Herrchen oder Frauchen nicht so wichtig.

Und da man, falls man vorhat auf Turniere zu gehen, nur einmal mit Leckerchen oder Spielzeug starten darf und dann nicht mehr, wird Dogdance für Beagles wahrscheinlich leider nur eine Beschäftigung für zuhause bleiben.

 

Falls ihr jetzt Fragen haben solltet, gerne Näheres erfahren möchtet oder Lou in Dogdance-Dingen begleiten möchtet, könnt ihr gerne mal auf unserer Homepage vorbeischauen oder mir eine Email schicken.

Happy Dancing!   Carmen Mayer & Lou 

 

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